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Beim Institut für Qualitäts-und Zuverlässigkeitsmanagement, kurz IQZ.

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Gaia-X Familientreffen

Am 07.12.2023 fand das Treffen der Gaia-X 4 Future Mobility Projektfamilie in den Räumen des DLR in Köln Porz statt. Johannes Heinrich von der IQZ GmbH nahm an dieser Veranstaltung teil, um sich über die Ergebnisse der Schwesterprojekte des Projektes Gaia-X 4PLC-AAD zu informieren und sich mit den Partnern auszutauschen. Nach der Begrüßung und Einleitung durch Herrn Prof. Frank Köster vom DLR-Institut für KI-Sicherheit sowie Ernst Stöckl-Pukall vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, präsentierten die Vertreter der einzelnen Projekte (AMS, ROMS, PLC-AAD, moveID, AGEDA, KI) den aktuellen Stand ihrer Ergebnisse. Zudem wurden die Tätigkeiten aus den Base-X Working Groups vorgestellt, in denen Vertreter aus den unterschiedlichen Projekten an gemeinsamen infrastrukturellen Lösungen arbeiten.

Ein weiterer wichtiger Punkt war das Thema Gaia-X 4 Future Mobility auf der Hannover Messe. Hierzu wurde die Standgestaltung und das inhaltliche Konzept erläutert und vier ausgewählte Use Cases vorgestellt, die im Rahmen der Messe präsentiert werden sollen. Die Veranstaltung endete mit einem Get-Together, bei dem die Teilnehmer die bisherigen Ergebnisse diskutieren und sich austauschen konnten.

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Gaia-X Familientreffen

GAIA-X4PLC-AAD Halbzeitevent

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Am 12.10.2023 fand das Halbzeitevent des Projektes Gaia-X4PLC-AAD statt, in dem die Mitglieder des Konsortiums ihre bisherigen Ergebnisse in einer informativen Online-Veranstaltung präsentierten.

Ein Ziel dieses ambitionierten Projektes ist die virtuelle Verifizierung und Validierung einer automatisierten Fahrfunktion durch ein dezentrales Ökosystem. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Berücksichtigung von sicherheitsgerichteten normativen Anforderungen. In diesem Zusammenhang zeigten Fabian Plinke von der IQZ GmbH und Maurizio Ahmann von der SETLabs Research GmbH in ihrem informativen Vortrag eine innovative Möglichkeit auf, wie die während des SOTIF-Prozesses (Safety of the Intended Functionality, zu Deutsch: Sicherheit der Sollfunktion) abgeleiteten simulativen Aktivitäten weiter spezifiziert werden können.

Diese Spezifikationen berücksichtigen insbesondere die Kritikalität der einzelnen Funktionalitäten, um aussagekräftige Informationen über die Evidenz der simulativen Aktivitäten ableiten zu können. Im Rahmen des Vortrags wurde seitens des IQZ auch eine Einordnung von SOTIF im Vergleich zur funktionalen Sicherheit sowie zur Cyber-Sicherheit vorgenommen. Anschließend wurde der SOTIF-Prozess aus der ISO 21448 anhand eines anschaulichen Beispiels ausführlich erläutert.

Die Teilnehmer waren begeistert von den präsentierten Erkenntnissen und zeigten großes Interesse an den weiteren Entwicklungen des Projektes. Das Halbzeitevent war somit ein großer Erfolg und hat die Bedeutung von Gaia-X4PLC-AAD als wegweisendes Projekt in der Branche erneut unterstrichen.

Möchten Sie mehr über das GAIA-X4PLC-AAD Halbzeitevent erfahren? Die informativen und spannenden Präsentationen  sind jetzt hier online frei verfügbar.

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GAIA-X4PLC-AAD Halbzeitevent ​

Das IQZ ist ISO 9001:2015 zertifiziert

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir nun gemäß der ISO 9001:2015 zertifiziert sind. Diese Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen und bestätigt unser Engagement für Qualität und Kundenzufriedenheit.

Die ISO 9001:2015 ist eine international anerkannte Norm für Qualitätsmanagementsysteme. Sie legt die Anforderungen fest, die ein Unternehmen erfüllen muss, um effektive Prozesse und kontinuierliche Verbesserung sicherzustellen. Durch die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001:2015 können Unternehmen ihre Effizienz steigern, Risiken minimieren und die Kundenzufriedenheit verbessern.

Um die Zertifizierung gemäß ISO 9001:2015 zu erhalten, haben wir umfangreiche interne Audits und Überprüfungen durchgeführt. Dabei wurden unsere Prozesse, Verfahren und Dokumentationen sorgfältig überprüft, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen der Norm entsprechen. Wir haben auch Schulungen für unsere Mitarbeiter durchgeführt, um sicherzustellen, dass sie mit den neuen Anforderungen vertraut sind und aktiv zur Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems beitragen können.

Die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 ist ein Beweis für unser Engagement für Qualität und kontinuierliche Verbesserung. Sie zeigt unseren Kunden, dass wir ihre Bedürfnisse ernst nehmen und immer bestrebt sind, ihnen Produkte und Dienstleistungen von höchster Qualität anzubieten. Darüber hinaus ermöglicht uns das Qualitätsmanagementsystem, unsere internen Prozesse effizienter zu gestalten und Risiken zu minimieren.

Wir sind stolz darauf, die ISO 9001:2015 Zertifizierung erhalten zu haben und werden weiterhin daran arbeiten, unsere Qualität und Kundenzufriedenheit kontinuierlich zu verbessern.

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Das IQZ ist ISO 9001:2015 zertifiziert

IQZ-Experten Timo Frederik Horeis und Rhea Rinaldo mit Vorträgen auf der European Conference on Safety and Reliability (ESREL) vom 03.-08.09.2023

Das diesjährige Motto der European Conference on Safety and Reliability (ESREL) lautet “ Die Zukunft der Sicherheit in einer vernetzten Wel“ und steht unter der Schirmherrschaft der European Safety and Reliability Association.

Auch das IQZ ist in diesem Jahr diesmal sogar mit 2 Vorträgen dabei!

Der eine Vortrag mit dem Titel „Ein Ansatz zur Verifikation von selbst-heilenden autonomen Fahrzeugen“ von unserem IQZ-Experten Timo Frederik Horeis befasst sich mit den Verifikationsmöglichkeiten von „Organic Computing (OC)“- Ansätzen bzw. der Verifikation der Selbst-X-Eigenschaft „Selbst-Heilung“ der OC-Ansätze.  OC bietet dabei einen vielversprechenden Ansatz für die Konzeption und Entwicklung hochzuverlässiger und kosteneffizienter Systeme. OC schlägt dabei die Implementierung diverser Selbst-X-Eigenschaften vor, damit das System selbstständig und autonom auf Änderungen der Umgebung und der Anforderungen reagieren kann. Zu diesen Eigenschaften gehören u.a. die Selbstkonfiguration des Systems, die Selbstheilung von fehlerhaften und beschädigten Zuständen und der Selbstschutz gegen Security-Angriffe. Im Hinblick auf die Gewährleistung von Sicherheit, Zuverlässigkeit und Security, eröffnet vor allem die Selbstheilung neue Möglichkeiten für komplexe und kostensensitive Systeme. Selbstheilende Systeme können Fehler selbständig erkennen, diagnostizieren und reparieren, was die Robustheit und die Betriebszeit erhöht, ohne dass eine Wartung von Menschen durchgeführt werden muss. Der sich abzeichnende Nutzen liegt in der Erhöhung der Sicherheitsparameter bei gleichzeitiger Schonung der Kosten und Ressourcen. Der Vortrag stellt dabei einen Ansatz zur Modellierung des Selbst-Heilungs-Verhaltens von autonomen Fahrzeugen vor, um eine Verifikation dieser OC-Ansätze zu ermöglichen. Hierzu wird auf Basis einer Literaturrecherche ein Kernkonzept in Form einer generischen Modellierung vorgestellt. Diese Modellierung bildet die Grundlage für eine quantitative Verifizierung der Selbstheilung. Um die Wirksamkeit des Modells zu zeigen, wurde diese in ein bestehendes Bewertungstool, „ERIS“, implementiert und eine Beispielanwendung vorgestellt.

Referent:

Timo Frederik Horeis / IQZ GmbH

In dem anderen Vortrag „Towards Modelling Sensor Failures in Automotive Driving Simulators” von unserer IQZ-Expertin Rhea Rinaldo geht es um die ersten Schritte zur Verlagerung des Modellierungsansatzes von realen Fahrzeugsimulatoren. Das Testen von automatisierten und autonomen Fahrfunktionen im Fahrbetrieb ist im Hinblick auf die Gewährleistung der korrekten Funktionsweise sowie der Sicherheit des Systems kritisch zu betrachten, da eine Vielzahl an diversen Testszenarien benötigt wird, welche u. a. Gefahrensituationen beinhalten. Aufgrund dessen setzen Automobilhersteller neben den realen Praxistests auf szenariobasierte Tests in realistischen Fahrzeugsimulatoren. Diese sind in der Lage, ein Fahrzeug, dessen Sensorik sowie Umwelt inklusive anderer Verkehrsteilnehmer, zu simulieren. Da es schon hinreichend schwierig ist, eine korrekte und facettenreiche Abbildung der Umwelt zu schaffen, folgen die meisten Simulatoren aktuell einem „Funktionsparadigma“, indem Simulationsobjekte und simulierte Sensoren der Idealvorstellung entsprechen. Jedoch sind Sensoren in der Realität nicht ideal und es kommt durch diverse Umweltfaktoren, wie bspw. Interferenzen, Verschmutzung, aber auch durch natürliche Alterungseffekte zu einer Abweichung zwischen synthetischen und realen Sensordaten. Daher gehen wir davon aus, dass in Zukunft diese Faktoren mitbetrachtet werden müssen, um eine realistischere Simulation zu ermöglichen. Mit dem Beitrag „Towards Modelling Sensor Failures in Automotive Driving Simulators“ werden erste Schritte zu einer Verlagerung von dem geltenden „Funktionsparadigma“ zu einem „Fehlerparadigma“ am Beispiel des automobilen RADAR-Sensors gemacht. Dafür wurden auf Basis einer ausführlichen Literaturrecherche hinsichtlich der vielseitigen Degradierungsaspekte von Radarsensoren vier generalisierte Fehlermodelle abstrahiert und in den open-source Simulator CARLA implementiert.Abschließend werden die ersten Ergebnisse visualisiert und diskutiert.

Referentin:

Rhea Rinaldo / IQZ GmbH

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IQZ-Experten Timo Frederik Horeis und Rhea Rinaldo mit Vorträgen auf der European Conference on Safety and Reliability (ESREL) vom 03.-08.09.2023

IQZ Experte Dr.-Ing. Marco Schlummer auf dem „Automotive Functional Safety“ Kongress

Mit der zunehmenden Elektrifizierung in der Automobilindustrie und dem Vorstoß in Richtung Teil- oder Vollautomatisierung stellen sich zusätzliche Sicherheitsfragen, um die Entwicklung neuer Systeme zu bewältigen. Darüber hinaus werden die Sicherheitspraktiken immer stärker reguliert, da die Industrie eine Reihe von standardisierten Praktiken für die Entwicklung und Prüfung von Produkten einführt. Die ISO 26262 befasst sich mit dem Bedarf an einer automobilspezifischen internationalen Norm, die sich auf sicherheitskritische Komponenten konzentriert. Die zunehmende Komplexität in der Automobilindustrie führt zu verstärkten Bemühungen, sicherheitskonforme Systeme bereitzustellen.

Das Forum ISO 26262: Functional Safety Forum widmet sich der Praxis der ISO für verschiedene Fahrzeuge und dem Rahmen für die Wiederverwendung von Sicherheitsfunktionen. Die zweitägige Konferenz umfasst verschiedene Sitzungen, die ein breites Spektrum an Themen abdecken, die für alle Akteure im Bereich der funktionalen Sicherheit in der Automobilindustrie in Europa und darüber hinaus relevant sind.

Auch das IQZ, vertreten durch unseren Geschäftsführer Dr.-Ing. Marco Schlummer, nimmt dieses Jahr an diesem innovativen Kongress teil und freut sich auf einen interessanten ISO 26262 Forum mit Top-Experten und einen regen Austausch mit bekannten und unbekannten Geschäftspartnern!

Dienstag, 30.05.2023 und Mittwoch, 31.05.2023

Hotel Eurostars Berlin,Friedrichstraße 99, 10117 Berlin

Referent:

Dr. – Ing. Marco Schlummer – Ihr Ansprechpartner bei IQZ

Dr.-Ing. Marco Schlummer

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IQZ Experte Dr.-Ing. Marco Schlummer auf dem „Automotive Functional Safety“ Kongress

IQZ-Experten Timo Frederik Horeis und Rhea Rinaldo beim 2. Konsortialmeeting  zum Forschungsprojekt „Real Driving Validation“

IQZ-EXPERTEN TIMO FREDERIK HOREIS UND RHEA RINALDO BEIM 2. KONSORTIALMEETING ZUM FORSCHUNGSPROJEKT „REAL DRIVING VALIDATION“

In Wien veranstaltete die TTTech Computertechnik AG das 2.Konsortialmeeting zum Forschungsprojekt „Real Driving Validation“.

Es wurden aktuelle Ergebnisse präsentiert und unsere IQZ-Experten Timo Frederik Horeis und Rhea Rinaldo konnten sich intensiv über Methoden und Strategien für die Absicherung und Validierung zukünftiger autonomer Fahrzeuge austauschen. Das Forschungsprojekt „Real Driving Validation“ wird vom Bundesminestrium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

NextGenerationEU

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IQZ-Experten Timo Frederik Horeis und Rhea Rinaldo beim 2. Konsortialmeeting  zum Forschungsprojekt „Real Driving Validation“

IQZ-Experten Dr.-Ing. Marco Schlummer und Nico Müller in der Fachzeitschrift „sicher ist sicher“ Ausgabe 12/2022  mit innovativem Artikel zum Thema „Mobilität und Sicherheit“

IQZ-EXPERTEN DR.-ING. MARCO SCHLUMMER UND NICO MÜLLER IN DER FACHZEITSCHRIFT „SICHER IST SICHER“ AUSGABE 12/2022 MIT INNOVATIVEM ARTIKEL ZUM THEMA „MOBILITÄT UND SICHERHEIT“

Fahrzeugsysteme und deren Funktionen erlangen im Zusammenhang mit dem Voranschreiten der automatisierten Fahrfunktionen bis hin zum automatisierten Fahren stetig an Komplexität. Durch die automatisierten Fahrfunktionen, die vermehrt den Fahrer entlasten und die Fahraufgabe im Straßenverkehr übernehmen, steigen die Anforderungen bezüglich der Sicherheit und Zuverlässigkeit. Aufgrund dessen ist eine alleinige Betrachtung dieser Systeme hinsichtlich der funktionalen Sicherheit nicht mehr ausreichend. Mit zunehmender Automatisierung gewinnt die Sicherheit der Sollfunktion (engl. safety of the intended functionality, SOTIF), manchmal auch als Sollfunktions- oder Gebrauchssicherheit bezeichnet, in dem Komplex der technischen Produktsicherheit an Relevanz. Im Nachfolgenden wird genauer auf den neu veröffentlichten Automobil- Standard zur SOTIF eingegangen und dessen Prozessablauf erläutert. Zudem werden Synergien zur funktionalen Sicherheit dargestellt.

Mehr erfahren Sie in der aktuellen „sicher ist sicher“ Ausgabe 12/2022 . Freuen Sie sich auf einen spannenden und innovativen Beitrag von unseren IQZ-Experten!

Expertenteam:

Dr. – Ing. Marco Schlummer – Ihr Ansprechpartner bei IQZ

Dr. – Ing. Marco Schlummer / IQZ GmbH

Ihr Ansprechpartner bei IQZ – Nico Müller

Nico Müller M.Sc. / IQZ GmbH

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IQZ-Experten Dr.-Ing. Marco Schlummer und Nico Müller in der Fachzeitschrift „sicher ist sicher“ Ausgabe 12/2022  mit innovativem Artikel zum Thema „Mobilität und Sicherheit“

Rückblick auf die CE-Praxistage 2022 in Pforzheim mit unserem IQZ- Maschinensicherheitsteam Malte Terlau und Xenia Rein

RÜCKBLICK AUF DIE CE-PRAXISTAGE 2022 IN PFORZHEIM MIT UNSEREM IQZ- MASCHINENSICHERHEITSTEAM MALTE TERLAU UND XENIA REIN

Das IQZ war auch in diesem Jahr bei den CE-PraxisTAGEN im Kongresszentrum Pforzheim mit einem Messestand vertreten. Dabei beantworteten unsere IQZ-Experten Malte Terlau und Xenia Rein zahlreiche Fragen zu unseren Leistungen in den Bereichen der Maschinensicherheit und der Funktionalen Sicherheit. Die diesjährigen CE-Praxistage fanden wieder als hybrides Event statt, sodass die Teilnehmer die Fachtagung auch wieder online verfolgen konnten. Neben anregenden Gesprächen und Diskussionen an den Messeständen erhielten unsere Mitarbeiter die Gelegenheit, sich interessante Vorträge anzuhören und Neuigkeiten rund um das Thema CE-Kennzeichnung zu erfahren.

Der Schwerpunkt der 16. Fachtagung lag auf der neuen Maschinenverordnung (EM-VO) und der Darstellung der Vorteile von hybriden Sicherheitskonzepten (Cobots). Doch auch die Cyber Security, Refit von Maschinen und neue Normen im Steuerungsbau waren relevante Themenbereiche der Fachkonferenz.

Johannes Windeler-Frick, Geschäftsführer der IBF Solutions AG, und Dipl.-Ing. Alois Hüning sprachen über die Änderungen in der neuen Maschinenverordnung, welche die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG nach mehr als 15 Jahren ablösen soll und welche neuen Anforderungen damit für die Hersteller einhergehen. Auch Tipps und Empfehlungen für den Umstieg zur neuen Verordnung mit Informationen über den Geltungsbeginn und die Übergangsfristen wurden thematisiert und von unseren Mitarbeitern mit großem Interesse verfolgt. Zusammen mit der neuen Maschinenverordnung stand genauso der Aspekt der Cybersicherheit in vielen Vorträgen im Fokus. Eine Thematik, die noch wenig bekannt wird, jedoch zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

In einem weiteren spannenden Vortrag von Markus Rundt ging es um das Product-Compliance-Management. Unter Product-Compliance ist die Einhaltung von Anforderungen einschlägiger Regularien über die gesamte Lebensdauer eines Produktes zu verstehen. Dabei ist Compliance ein Thema, das in Unternehmen oft noch zu wenig Beachtung geschenkt wird, jedoch maßgebend für die Sicherung des zukünftigen Unternehmenserfolges ist.

Das IQZ bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten für den fachlichen Austausch und die spannenden Diskussionen und bei den Veranstaltern für einen reibungslosen und hervorragenden organisierten Ablauf.

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Rückblick auf die CE-Praxistage 2022 in Pforzheim mit unserem IQZ- Maschinensicherheitsteam Malte Terlau und Xenia Rein

IQZ betreut Bachelor-Abschlussarbeit zur Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU

IQZ BETREUT BACHELOR-ABSCHLUSSARBEIT ZUR NIEDERSPANNUNGSRICHTLINIE 2014/35/EU

Die Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU ist neben der Maschinenrichtlinie eine der relevantesten Harmonisierungsvorschriften des europäischen Binnenmarktes. Sie legt konkrete Anforderungen an die Sicherheit elektrischer Betriebsmittel innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen fest und bildet damit die Grundlage für das Inverkehrbringen von elektrischen Betriebsmitteln auf dem Markt.

 

Die große Bedeutung elektrischer Betriebsmittel sowohl in privaten Haushalten als auch im industriellen, unternehmerischen sowie im medizinischen Umfeld ist unbestreitbar und begründet die besondere Relevanz der Niederspannungsrichtlinie für die Europäische Union. Von elektrischen Betriebsmitteln können hohe Risiken ausgehen, die eine Gefahr für die Gesundheit der Anwender sowie deren Umgebung darstellen. Sie rechtfertigen das Erfordernis umfassender Anforderungen und Maßnahmen, um eine sichere und ungefährliche Nutzung von elektrischen Betriebsmitteln zu gewährleisten. Mit der Niederspannungsrichtlinie wurde zu diesem Zweck ein vergleichsweise kompaktes Regelwerk geschaffen, das in der praktischen Umsetzung jedoch Lücken und Unklarheiten aufweist. So wird der Leser schon zu Beginn Richtlinie mit der fehlenden Definition des Begriffs ‚elektrisches Betriebsmittel‘ konfrontiert. Diverse Ausnahmeregelungen und eine Vielzahl weiterer Richtlinien, die auf ein Produkt anwendbar sein können, erschweren die Zuordnung zum Anwendungsbereich der Niederspannungsrichtlinie. Für Fehlzuordnungen besonders anfällig sind elektrische Betriebsmittel im medizinischen Anwendungsbereich, da sich hier unter anderem technische Termini mit Marketing-Strategien vermischen. Um dem hohen Sicherheitsanspruch elektrischer Betriebsmittel im medizinischen gerecht zu werden, wäre eine Erweiterung der Niederspannungsrichtlinie empfehlenswert. Zudem fordert die Niederspannungsrichtlinie die Durchführung einer Risikobeurteilung, gibt jedoch anders als die Maschinenrichtlinie keine konkreten Handlungsanweisungen.

 

Innerhalb der Bachelorthesis wird diesen Defiziten durch den Entwurf eines Leitfadens entgegengewirkt, um Herstellern elektrischer Betriebsmittel möglichst konkrete und praxisnahe Anweisungen zur Umsetzung der Sicherheitsanforderungen zu geben. Anhand von ausgearbeiteten Beispielen und einer Checkliste erhält der Anwender der Niederspannungsrichtlinie eine Anleitung zur Durchführung aller rechtlich Schritte, die zum Inverkehrbringen von elektrischen Betriebsmitteln notwendig sind.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Xenia Rein für die gelungene Abschlussarbeit und gratulieren zum bestandenen Bachelorabschluss. Nachdem Xenia Rein unser Team bereits als Werkstudentin in Projekten der Maschinensicherheit unterstützt hat, freuen wir uns, sie nun als Mitarbeiterin am IQZ begrüßen zu dürfen.

Xenia Rein (Maschinensicherheit, CE-Koordination)

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Rückblick auf die vergangene polisMOBILITY 2022 mit IQZ-Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Andreas Braasch

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